Aktuelles

30.11.2016

 Fahrplanbasierte Infrastrukturentwicklung im Bundesverkehrswegeplan 203


 In einem Folgeprojekt zur Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt wird im Auftrag des Bundesverkhersministeriums ein Planfall entwickelt, um BVWP-Zielnetz und Deutschland-Takt auf einander abzustimmen. Dazu werden ggf. weitere fahrplanfeine bzw. mikroskopische Untersuchungen der Schieneninfrastruktur durchgeführt. Anschließend wird dieser Planfall Deutschland-Takt unter Berücksichtigung des Reisezeitnutzens gesamtwirtschaftlich bewertet. Dabei werden u.a. auch die Anbindungen der Städte Bad Hersfeld, Darmstadt, Günzburg und Minden betrachtet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Über diese direkten Links sind weitere Umzrtlagen zugänglich:
In einer Präsentation wird diese Umsetzung des Ziels "Deutschland-Takts" umfassend dargestellt und auch ein Zielnetz dargestellt.

 Die "Linienanalysen und Knotenentwicklungen aus der Angebotskonzeption des Zielnetzes des BVWP 20" sind ebenfalls verfügbar.

Noch tiefer gehende Details konnen in "Bedienung ausgewählter Orte im Zielfahrplan 2030" nachgelesen werden.

Eine Netzgrafik ist ebenfalls verfügbar.

 Die Machbarkeitsstudie selbst ist hier nachzulesen.

*

24.11.2016

Eisenbahnbranche will Deutschland-Takt

 Erstmals haben die acht Verbände der deutschen Eisenbahnbranche gemeinsam drei politische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 und für die kommende Legislaturperiode präsentiert. Zusammen mit den politischen Entscheidern im Bund und in den Ländern wollen sie sich in den kommenden Jahren für die Einführung des Deutschland-Takts, für die Halbierung der Schienenmaut und für die Förderung von Innovationen im Schienenverkehr einsetzen.

Weitere Informationen bei der Allianz pro Schiene.

Direkt zur Broschüre mit den Forderungen

*

17.11.2016

Deutschland-Takt auf den 34. Horber Schienen-Tagen

Die 34. Horber Schienen-Tage behandelten in zwei Vorträgen den Deutschland-Takt.

* MDirig Hugo Gratza?“. Die Textfassung des Vortrages steht hier zur Verfügung, Leiter der Unterabteilung Eisenbahne des BMVI (Bundesministerium für Verkehr…) stellte den „Deutschland-Takt aus Sicht des Bundes“ vor. Die Vortragsfolien stehen hier zur Verfügung.

* Rainer Engel referierte zum Thema „Grundgesetz und Deutschland-Takt: Welche Gesetze muss, welche sollte der Bund ändern?“. Die Textfassung des Vortrages steht hier zur Verfügung.

*

  9. 11. 2016

SPD-Bundestagsfraktion befürwortet Deutschland-Takt


 Die SPD-Bundestagsfraktion hat am 9. 11. 2016 zu einem „Schienengipfel“ in den Deutschen Bundestag eingeladen. Dort stellten die Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltpolitiker der Fraktion ihr Impulspapier "Mehr Verkehr auf die Schiene – die Politik ist am Zug." vor. Es enthält konkrete Maßnahmen für einen „Schienenpakt 2030“ zwischen Politik und Wirtschaft.

Zu den Forderungen des Impulspapiers gehrt "Maßnahme 6: Den Schienenpersonenverkehr im Takt fahren". Unter "Maßnahme 7: Alle Oberzentren bis 2030 flächendeckend an den ICE/IC-Personenfernverkehr anschließen" heißt es unter anderem: "Die Anbindung aller Oberzentren und möglichst vieler Mittelzentren an den Schienenpersonenfernverkehr bis 2030 ist die zentrale Voraussetzung für den Umstieg der Menschen auf die Eisenbahn.  Dieses Ziel kann mit der Umsetzung des Deutschlandtaktes weitgehend erreicht werden."

Weitere Informationen

Direkt zum Impulspapier

*

27.4.2016

Deutschland-Takt wird Grundlage für den Bundesverkehrswegeplan 2030

 

Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030, den Bundesverkehrsminister Dobrindt nun vorgelegt hat, bringt einen entscheidenden Fortschritt bei der Infrastrukturplanung. Anders als bisher werden nun in Zukunft neue Schienen-Ausbauprojekte auf Basis der Kapazitätsengpässe im Netz und eines künftigen Taktfahrplans mit besseren Anschlüssen konzipiert und priorisiert.

 Das ist das positive Ergebnis der Arbeit der Initiative Deutschland-Takt und der auf seine Initiativeerstellten Studie über die Machbarkeit des Deutschland-.Takt, die  das Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegeben hatte.

Im Jahre 2008 hat sich eine Initiative von Fachleuten aus verschiedenen Verbänden, Institutionen und Unternehmen im Bereich des Schienenverkehrs gegründet mit dem Ziel, in Deutschland für die Planung eines integrierten Verkehrsnetzes in einem abgestimmten Takt aus Schienen-Fernverkehr, Regional- und Zubringerverkehr zu werben.

Alle Bundesländer haben im Schienenregionalverkehr längst Taktfahrpläne mit abgestimmten Anschlüssen eingeführt. Rund 90% des gesamten Schienenpersonenverkehrs wird von Zügen mit „nullsymmetrischen Taktfahrplänen“ erbracht, d.h. diese Taktsysteme sind miteinander kompatibel.

Der wesentliche noch fehlende Baustein für ein zukunftsweisendes Verkehrssystem nach dem Prinzip „Deutschland-Takt“ war, dass der Infrastrukturausbau in der Vergangenheit meist ohne Berücksichtigung des Fahrplans und damit ohne Berücksichtigung der Taktsysteme erfolgt ist.

Im BWVP sind erstmals 750 Mill. Euro für noch nicht konkret geplante Verbesserungsmaßnahmen vorgesehen, um die für den Deutschland-Takt entscheidend wichtigen vielen kleinen Verbesserungen (zusätzliche Ein- und Ausfahrmöglichkeiten in den Bahnhöfen, Gleise und Weichenverbindungen, Signale und ähnliches) nachrüsten zu können.

Um optimale Fahrpläne mit guten Anschlüssen für die Fahrgäste (und ausreichend Fahrmöglichkeiten für den Güterverkehr) sicherzustellen, sind insbesondere solche kleinen Maßnahmen im vordringlichen Bedarf vorzusehen. Eine ausreichende Finanzierung dieser kleinen Maßnahmen wie auch der Knotenausbauvorhaben ist dabei notwendig; die Initiative erwartet daher eine wesentliche Aufstockung dieser Position.

Der Hauptteil der Arbeit am künftigen Fahrplanangebot für die Nutzer des öffentlichen Verkehrs in Deutschland beginnt jetzt erst:

Der Deutschland-Takt soll auch im kommenden Bundesschienenwege-Ausbaugesetz als Grundlage für den zukünftigen Infrastrukturausbau auf der Schiene festgeschrieben werden. In einem mehrjährigen Verfahren müssen die Planungen für das künftige Taktsystem des Fernverkehrs mit der Weiterentwicklung der regionalen Taktfahrplansysteme in den Bundesländern und den Anforderungen des Güterverkehrs abgestimmt und sämtliche Infrastrukturmaßnahmen des vordringlichen Bedarfs im Sinne der Ziele des Deutschland-Takts im Detail ausgeplant werden.

Dieses Verfahren ist nur iterativ und in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern des Schienenpersonennahverkehrs möglich. Um diese Arbeit bewältigen zu können, hat das Bundesverkehrsministerium bereits eine mehrjährige Unterstützungsleistung durch ein Fachinstitut beauftragt.

„Die Signale für den Deutschland-Takt stehen jetzt auf grün“, so stellten die Gründer und Mitwirkenden der Initiative Deutschland-Takt einmütig fest, und weiter:

„Das Bundesverkehrsministerium hat mit dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans den Grundstein für einen Deutschland-Takt gelegt, die eigentliche Arbeit beginnt nun allerdings erst. Wir hoffen dabei auf eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Bundesverkehrsministerium, den vom Ministerium beauftragten Dienstleister, den Bundesländern, den Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen und nicht zuletzt der Deutschen Bahn, die mit den Infrastrukturbereichen, aber auch mit der DB Fernverkehr AG die Umsetzung ermöglichen muss.“

Ein zukunftsweisendes Taktverkehrssystem für Deutschland kann nur im Team und in Zusammenarbeit aller Beteiligten geschaffen werden. Darum wird es in den nächsten Jahren gehen. Die Initiative Deutschland-Takt wird dies weiter begleiten.

 

 

 

*

22.2.2016

Grüne fordern Deutschland-Takt

 Die Bundesregierung soll den Deutschland-Takt umsetzen. Dies fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (Bundestagsdrucksache 18/7554).  

Deshalb soll sie auf einem gemeinsamen Beschluss von Bundestag und Bundesrat hinwirken, der eine entschlossene und zielstrebige Einführung eines bundesweiten Deutschland-Taktes sowie eine frühzeitige und umfangreiche Einbindung der Öffentlichkeit zum Ziel hat. Weiter soll sie eine aktive Rolle zur Förderung des Verkehrsträgers Schiene einnehmen und innerhalb eines Jahres eine ambitionierte und nachvollziehbare Wachstumsstrategie für den Schienenverkehr vorlegen.

Mehr erfahren

*

1.2.2016

Vorträge zum Deutschland-Takt:
Bundesverkehrswegeplan 2015 - Neue Perspektiven für die Schieneninfrastruktur

Ein Vortrag von  Dipl.-Ing. Florian Böhmb gab vorab einen aktuellen Ausblick auf die bevorstehenden Beteiligungsmöglichkeiten und die Neuigkeiten in der Methodik des BVWP. Florian Böhm ist Technischer Regierungsdirektor im Referat Bundesverkehrswegeplanung, Investitionspolitik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Dabei liegt der Schwerpunkt auf den für die Eisenbahninfrastruktur wichtigen Innovationen wie einer 3D-GIS-gestützten Kosten- und Trassenplausibilisierung, Korridorbetrachtungen oder der fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung. Im Vortrag und der anschließenden Diskussion soll erörtert werden, wie ein BVWP entsteht und wie sich Interessierte an dem Prozess beteiligen können.

Ankündigung und Folien zum Vortrag finden Sie hier.

 *

17.11.2015

Wer wird der Taktgeber im D-Takt?

Dieser Frage geht Karl-Heinz Rochlitz, Bundesnetzagentur, nach  in einem Beitrag mit dem Titel „Der Schienenpersonenfernverkehr zwischen Wettbewerb, DB-Kundenoffensive und Deutschland-Takt“, der in er ETR 11/2015 veröffentlicht wird und hier heruntergeladen werden kann. Rochlitz kommt zu der Einschätzung, dass nach derzeitiger politischer Auffassung die Fernverkehrssparte der DB, die selbst übermächtiger Anbieter ist, zugleich als Organisator des Deutschland-Taktes werden würde, hält es aber für notwendig, dass der Staat die „Leitplanken“ für die Ausgestaltung des D-Taktes setzen müsse.

 

*

19.10.2015

BAG-SPNV begrüßt die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt

Der Deutschland-Takt ist machbar und sinnvoll!

Nachdem die Machbarkeitsstudie schon seit längerer Zeit abgeschlossen ist, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt jetzt auf seiner Homepage veröffentlicht 

Die Studie belegt, dass der Deutschland-Takt betrieblich machbar und volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Der Deutschland-Takt würde zu Fahrgaststeigerungen führen und wäre damit ein entscheidendes Instrument zur Realisierung des verkehrspolitischen Ziels der Verlagerung von Verkehr auf die Schiene. „Der Deutschland-Takt hat das Potential den gesamten deutschen Schienenverkehr weiter zu stärken dem Ausbau des Bahnverkehrs ein neues Leitbild zu geben.“, betont Bernhard Wewers, Vize-Präsident der BAG-SPNV.

„Nach dem positiven Ergebnis der Machbarkeitsstudie müssen jetzt umgehend die nächsten Schritte auf dem Weg zur Umsetzung des Deutschland-Takts durch das BMVI, die DB AG, die Länder und die Aufgabenträger zügig angegangen werden“, so Wewers weiter.

Hierzu sind konkrete vertaktete Zielfahrpläne für den Personenverkehr auf der Schiene in ganz Deutschland zu entwickeln und die Engpässe der Infrastruktur zu identifizieren. Diese gilt es im Anschluss durch die hoch priorisierte Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan zu beseitigen, damit bis 2030 ein erster Fahrplan im Deutschland-Takt umgesetzt werden kann.

Mit dem Deutschland-Takt ist jetzt ein Leitbild entwickelt worden, dass Menschen für die Bahn begeistern kann.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV) ist die Interessensvertretung der Bestellerorganisationen des Schienenpersonennahverkehrs.
Mehr: www.bag-spnv.de

*

Deutschland-Takt Studie jetzt veröffentlicht

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat die Machbarkeitsstudie zum Deuschlandtakt im Internet veröffentlicht.

Zur Internetseite des BMVI

Direkt zur Machbarkeitsstudie (PDF)

Direkt zu den Anlagen der Machbarkeitsstudie (PDF)

 *

Deutschland-Takt Studie positiv bewertet

In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  hat die Bundesregierung am 29.06.2015 (Deutscher Bundestag, Drucksache 18/5353) zur Rolle des Deutschland-Taktes für die Bundesverkehrswegeplanung Stellung bezogen.

Der vollständige Text ist beim Deutschen Bundestag abrufbar.

Die Aussagen im Kern:

Deutschland-Takt-Studie wird berücksichtigt

 „Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt sollen in der Bundesverkehrswegeplanung - und soweit möglich bei der Aufstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans 2015 (BVWP) - berücksichtigt werden. Die in der Studie vorgeschlagenen Infrastrukturmaßnahmen werden dazu einer gesamtwirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Analyse unterzogen werden. Gleichzeitig wird ein Abgleich mit den Erkenntnissen der Deutschen Bahn (DB) Netz AG aus dem Langfristfahrplan sowie der neuen Langfriststrategie der DB Fernverkehr AG vom März 2015 („Deutschland im Takt") erfolgen. Erst dann wird eine abschließende Bewertung der Ergebnisse sowie die Ableitung der erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur möglich sein.“

Schweizer System nicht voll übertragbar

„In der Schweiz wurde zur Gestaltung von „Rendezvous-Knoten" im Rahmen eines Integrierten Taktfahrplans teilweise auf die Realisierung von Fahrzeitgewinnen durch Infrastrukturausbau verzichtet. Dies ist in einem Bahnnetz auf deutlich größerer Fläche wegen des Wettbewerbs mit dem binnenländischen Luftverkehr nicht ratsam.“

Fahrplanbasierte Infrastrukturplanung wird geprüft

„Mit den Erkenntnissen der Machbarkeitsstudie soll erstmals auch der Ansatz einer fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung geprüft und entsprechend dem Prüfungsergebnis für die Bundesverkehrswegeplanung umgesetzt werden. Auch die DB Netz AG hat bei der Entwicklung ihrer Netzkonzeption 2030 nach diesen Prinzipien gearbeitet. Aus diesem Grund findet ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen der DB Netz AG und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über Umsetzungsmöglichkeiten der fahrplanbasierten Infrastrukturentwicklung in der Bundesverkehrswegeplanung statt.“

Erste Bewertung der Studie

„Sowohl die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt als auch die Arbeiten der Deutschen Bahn AG an ihrer Netzkonzeption 2030 zeigten, dass eine fahrplanbasierte Infrastrukturentwicklung für den langfristigen Netzausbau Vorteile bietet, aber auch Herausforderungen beinhaltet.

„Eine erste Analyse der Arbeitsergebnisse der Machbarkeitsstudie lässt erkennen, dass im derzeitigen Bedarfsplan vorgesehene Investitionsmaßnahmen auch der Einführung eines Deutschland-Takts dienen und lediglich an dessen Anforderungen angepasst werden müssen. Nur einige wenige zusätzliche Maßnahmen wären ggf. ausschließlich für einen Deutschland-Takt erforderlich. Darüber hinaus werden eine Reihe von Maßnahmen unterstellt, die nicht den Fern- und Güterverkehr, sondern vielmehr den Nahverkehr betreffen, solche Maßnahmen wären nach der derzeitigen Aufgabenteilung von den jeweiligen Bundesländern umzusetzen.

Eine überschlägige Nutzenbewertung in der Machbarkeitsstudie zeigte bereits, dass ein Deutschland-Takt einen erheblichen Zusatznutzen beinhaltet, der über den reinen Fahrzeitnutzen aus den Infrastrukturmaßnahmen hinausgeht. Für den BVWP wird daher die Einbeziehung der Vertaktung somit als zusätzlicher Reisezeitnutzen in der Bewertung berücksichtigt.“

*

„Deutschland-Takt vernünftige Sache“

17. Juni 2015

Enak Ferlemann (CDU),  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur sagte am 17. Juni 2015 anlässlich der Feierstunden zu 15 Jahre  Allianz pro Schiene zum Deutschland-Takt:

„Der Deutschland-Takt ist eine sinnvolle Geschichte, wenn man sie klug umsetzt, aber dafür braucht man Infrastrukturinvestitionen. Und das hatten wir bisher so nie. Wir sind jetzt dabei, zusammen mit den Kollegen von der DB, zu gucken, wenn wir einen Deutschland-Takt fahren, welche Infrastrukturinvestitionen brauchen wir, um ihn überhaupt fahren zu können. Und die müssen mit dem „Bedarf Plus“ in den Bundesverkehrswegeplan hinein. Das werden vielleicht auch viele kleinere Maßnahmen sein, nicht nur die ganz großen Milliardenprojekte, häufig kleinere Dinge, die helfen, die Kapazität zu erhöhen, um in die Knoten besser einfahren und wieder ausfahren zu können. Diese Dinge müssen wir vorrangig machen, bevor wir über weitere große Projekte nachdenken. Erst mal die Leistungsreserven aus dem System holen und dafür Politik machen.“

Ferlemann bestätigte damit die seit langem vorgetragenen Vorstellungen der Initiative Deutschland-Takt und der Allianz pro Schiene als richtig und zukunftsweisend und bat die Allianz pro Schiene, die in der Initiative aktiv mitarbeitet, weiter in diese Richtung zu denken und zu arbeiten.  Ferlemann machte deutlich, dass die Überlegungen zum Deutschland-Takt in die Arbeit zum Bundesverkehrswegeplan einfließen.

*

Perspektive für den Schienen-Fernverkehr: Vorträge

 15.6.2015

Anders als im Personennahverkehr stagniert die Entwicklung im Personenfernverkehr und hat im Jahr 2013 noch immer nicht den Stand aus der Zeit vor der Bahnreform erreicht. Zur Frage, ob der Bund tätig werden muss, veranstaltete der ökologische Verkehrsclub VCD am 15. Juni 2015 die Fachtagung

„Fahrgäste in den Mittelpunkt Perspektiven für den Fernverkehr auf der Schiene”.

Zu diesen Vorträgen stehen jetzt die Foliensätze zum Download zur Verfügung:

  *

Vertiefte Einblicke in DB-Fernverkehrskonzept

7.5.2015

Vertiefte Einblicke in das DB-Fernverkehrskonzept geben Unterlagen aus dem Verkehrsausschuss des Landtages Nordrhein-Westfalen (APR 16/898):

Hier finden sich in der Präsentation der DB (Seite 46 ff. des Dokuments) wie in den mündlichen Erläuterungen des Konzernbevollmächtigten Reiner Latsch (Seite 6 ff. des Dokuments) interessante Hinweise. Danach will die DB einige neue Linien im Intercity-Verkehr übernehmen, aber auch bisher von den Aufgabenträgern bestellte Leistungen wieder eigenwirtschaftlich erbringen.

*

Erste Bewertung des DB-Fernverkehrskonzepts

30.4.201

Eine erste Bewertung als von der DB im März 2015 vorgestellten Fernverkehrskonzept aus der Feder von Hans Leister hat die Eisenbahn Revue International in Heft 5/2015 S. 249 f. veröffentlicht. Der Beitrag ist nicht online verfügbar. Leister kommt zu dem Ergebnis, dass das Konzept angesichts des Rückgangs der Fahrgastzahlen im Schienen-Fernverkehr in die richtige Richtung weist und realistisch erscheint, aber nicht sonderlich ambitioniert. Aus Fahrgastsicht sei es durchaus positiv zu bewerten. Unternehmensolitisch dürfte, so Leister, hinter der Offensive die Absicht stehen, zu zeigen, dass das Unternehmen DB auch ohne staatliche Vorgaben in Richtung Deutschland-Takt planen könne. 

*

„Deutschland-Takt“ oder „Deutschland im Takt“

18. 3. 2015

Die Deutsche Bahn hat am 18. März 2015 unter dem Titel „Mehr Bahn für Metropolen und Regionen: Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs“  ihr neues Fernverkehrskonzept vorgestellt und ihm den Namen „Deutschland im Takt“ vorangestellt.

Das Konzept nach Auffassung der Initiative Deutschland-Takt geeignet, den Schienenpersonenverkehr wieder in die Offensive zu bringen.

Es sollte aber einen geeigneten Namen tragen, und das ist „Deutschland-Takt“.

Die Bezeichnung „Deutschland-Takt“  ist im Auftrag der Initiative Deutschland-Takt markenrechtlich geschützt worden, aber nur, um dem, der den Deutschland-Takt verwirklicht, Streit mit möglichen anderen Nutzern dieses attraktiven Begriffs zu ersparen. Der Begriff hat sich inzwischen längst durchgesetzt, für ein durchgängig auf Anschluss ausgerichtetes Fahrplankonzept für das Gesamtnetz des öffentlichen Verkehrs und für den Ausbau der Infrastruktur nach diesem Fahrplankonzept.

„Selbstverständlich gilt: Wenn die Deutsche Bahn sich zum Deutschland-Takt bekennt, darf sie ihn auch so nennen!“ erklärt Hans Leister, Sprecher der Initiative Deutschland-Takt.

 *

Studie zum Deutschland-Takt vor der Veröffentlichung:  Initiative erwartet Bestätigung der Machbarkeit eines Deutschland-Taktes

 16.3.2014

Die Studie zur  Machbarkeit eines Deutschland-Taktes, die die Bundesregierung in Auftrag gegeben hat, steht kurz vor der Veröffentlichung. Die Initiative Deutschland-takt erwartet, dass die Machbarkeit eines Deutschland-Taktes bestätigt wird

Bei der Studie geht es um die grundlegende Sinnhaftigkeit einer auf einen Zielfahrplan ausgerichteten Planung von Investitionen in die Infrastruktur Schiene. Eine solche bundesweite Investitionspolitik fehlt bislang. Der Bundesverkehrswegeplan hat bisher in erster Linie große Einzelprojekte gefördert. Dadurch entstanden neue Engpässe  und im Verkehrsangebot ungünstige Anschlüsse. Der derzeit in Vorbereitung befindliche Bundesverkehrswegeplan bietet erstmals die Chance, Einzelprojekte auf ihre Wirkungen im Gesamtnetz zu prüfen und ihre Priorität danach zu bewerten.

Unter Deutschland-Takt versteht man ein Fahrplansystem im öffentlichen Verkehr in Deutschland, das durch Vertaktung und Vernetzung eine bestmögliche Verbindung aller Bahnhöfe und Haltestellen ermöglicht. Fernverkehr und Regionalverkehr auf der Schiene sowie idealerweise auch Buszubringer sind in ein integrales Taktfahrplangefüge so eingebunden, dass optimale Anschlüsse in Richtungsknoten oder Taktknoten bestehen. Dabei sind die Bedürfnisse des Güteverkehrs nach zuverlässigen und schnellen Verbindungen von vornherein einzuplanen und mit dem Reisezugverkehr in Einklang zu bringen.

Über gute Verbindungen mit direkten Zügen hinaus kann es mit dem Deutschland-Takt gelingen, den öffentlichen Verkehr für einen großen Teil aller Verkehrsbedürfnisse zur Alternative zum privaten Pkw sowie innerdeutschen Flugverbindungen aufzubauen, indem auch verlässliche Umsteigeverbindungen möglich werden. Durch die integralen Taktfahrplansysteme in vielen Bundesländern sind wesentliche Bausteine bereits vorhanden, welche noch weiter verzahnt werden können. Die konsequente Einbindung des Fernverkehrs steht noch aus, ebenso wie in den meisten Bundesländern die durchgehende Einbindung des regionalen Busverkehrs.

Ergebnis eines derartigen Systems ist nach den Erfahrungen im Ausland und in vielen Bundesländern eine bedeutend höhere Inanspruchnahme des Schienenpersonenverkehrs und des öffentlichen Verkehrs insgesamt. Zu einem solchen System gehört auch ein Deutschland-Tarif, darunter versteht man die Vereinheitlichung von Tarifregeln sowie die Kompatibilität von Tarifsystemen.

Die Initiative Deutschland-Takt erwartet, dass diese guten Erfahrungen auch in dem großen deutschen Schienennetz zum Tragen kommen können, wenn die Planung auf ein Zielnetz ausgerichtet wird. Die Initiative geht davon aus, dass die Studie dies bestätigen wird.

„Es geht aber nicht darum, jetzt schon einen bestimmten Fahrplan als richtig oder falsch darzustellen,“ erklärt Hans Leister, Sprecher der Initiative. „Es geht um das Prinzip der Planung. Schienenverkehr findet nach Fahrplan statt. Wir sind der Überzeugung, dass der Fahrplan besser wird, wenn Investitionen auf einen Zielfahrplan ausgerichtet werden. Wenn schnelle Züge auf hoch belasteten Hauptstrecken halbstündlich statt stündlich verkehren können und dennoch Regional- und Güterzüge rasch durchkommen, wäre das ein großer Fortschritt. Manchmal genügen einige Weichen,  an anderen Stellen muss hingegen gebaut werden. Dass ein Gesamtkonzept dafür Investitionen effizienter steuern kann, das ist unsere Überzeugung, und das soll die Studie nachweisen, deren Veröffentlichung wir erwarten.“

  Die weiteren Schritte zur Umsetzung wird der Bund nach Einschätzung der Initiative Deutschland-Takt mit den Ländern, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Nahverkehrs, den Eisenbahnverkehrsunternehmen und vor allem der DB AG als Betreiber des Schienennetzes zu machen haben.

*

Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt wird ergänzt

6.11.2014

 

Am 6.11.2014 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ergänzende Untersuchungen im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Prüfung eines „Deutschland-Takts“ im Schienenverkehr in Auftrag gegeben.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Prüfung eines „Deutschland-Takts“ im Schienenverkehr werden 4 Szenarien fahrplantechnisch und infrastrukturell entwickelt und hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen für die Beteiligten abgeschätzt. Ausgangslage ist hierbei sowohl für die Infrastruktur wie für die Verkehrsströme der Bezugsfall B0 der Bedarfsplanüberprüfung zuzüglich einer Reihe von Infrastrukturmaßnahmen, die derzeit realisiert werden. Der zeitliche Horizont für das Szenario 1, mit dem die anderen Szenarien verglichen werden, ist etwa das Jahr 2025. Aus der Diskussion der Ergebnisse der bislang fertiggestellten Szenarien wurde deutlich, dass für die Bewertung und die politische Diskussion auch ein Vergleich der Szenarien mit der gegenwärtigen Situation (vorhandene Daten des Fahrplans 2013) erforderlich ist, um den Nutzen eines Integrierten Taktfahrplans gegenüber dem heute bekannten Angebot darzustellen. Ergänzend zu den bereits beauftragten Szenarien 1-4 ist an Hand der von der DB Netz AG zur Verfügung gestellten (Fahrplan-) Angaben ein Ist-Szenario 2013 zu entwickeln und hinsichtlich der wirtschaftlichen Daten und relationsbezogenen Reisezeiten auszuwerten sowie den Auswertungen der Szenarien 1-4 gegenüberzustellen.

Die Durchführung wird – wie der Hauptauftrag – der Arbeitsgemeinschaft IGES Institut GmbH/IVE-TU Braunschweig obliegen.

Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt vergeben


Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Auftrag für eine Studie zur Machbarkeit des Deutschland-Takts an das Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb, Technische Universität Braunschweig vergeben.Die Untersuchung wird durch eine Lenkungsgruppe begleitet, denen die Bundesministerien für Verkehr und Verbraucherschutz, die Bundesländer sowie die DB Netz AG angehören. Die Arbeiten sollen 2014 abgeschlossen werden.Im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und FDP vom 26.10.2009 wurde vereinbart, die Vorschläge zum Deutschland-Takt gemeinsam mit den Ländern zu prüfen. Ziel eines Deutschlandtakts ist, das Zugangebot mittelfristig durch eine Integration der vorhandenen Taktfahrpläne des Fern- und Nahverkehrs bundesweit so zu verknüpfen, dass häufigere und schnellere Verbindungen durch optimale Umsteigemöglichkeiten entstehen. Ein Deutschland-Takt soll ein verlässliches Grundangebot und anbieterübergreifend ein auf möglichst vielen Relationen intermodal konkurrenzfähiges Angebot im öffentlichen Verkehr ermöglichen und die Attraktivität des Bahnverkehrs weiter verbessern.Die Machbarkeitsstudie soll weder die Marktforschungs- und Planungsaufgaben der Eisenbahnunternehmen und der Aufgabenträger im SPNV noch die Aufstellung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege ersetzen, sondern diese ergänzen. Sie umfasst drei Aspekte:> Prüfung der betrieblich-technischen Möglichkeiten: Aufbauend auf vorhandenen Daten soll geprüft werden, in welcher Form ein integraler Taktfahrplan (SPFV und SPNV) unter den deutschen Randbedingungen zu realisieren ist. Dazu sind auch alternative Möglichkeiten zu prüfen. In diese Untersuchung ist der Einfluss auf den Güterverkehr einzubeziehen. Erforderlichenfalls sollen betriebliche Maßnahmen sowie Infrastrukturmaßnahmen vorgeschlagen werden, die für die Umsetzung eines integralen Taktfahrplans erforderlich sind.> Überschlägliche Abschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen für die Beteiligten: Eine Konzeption für die Analyse der verkehrlichen Auswirkungen nach Einführung eines Deutschlandtakts ist zu entwerfen. Die Durchführung dieser Analyse ist nicht Gegenstand des Auftrags.
> Die rechtliche Prüfung der Vereinbarkeit eines solchen Taktfahrplans mit dem europäischen und nationalen Rechtsrahmen, insbesondere zur Problematik der Reservierung einzelner Trassen für bestimmte Verkehrsarten sowie dem freien Wettbewerb und freien Netzzugang.
Die Initiative Deutschland-Takt hat damit ein erstes Ziel ihrer Arbeit erreicht und wird die Arbeit der Gutachter konstruktiv begleiten, darüber berichten und die Schlussfolgerunen daraus formulieren.

 

Zug fahren im Deutschland-Takt - Artikel zum Deutschland-Takt in der Zeitung "Die Zeit"

4.12.2013 

  Vorstellungen der Initiative Deutschland-Takt und der wachsende Konsens über den Deutschland-Takt in der Bahnbranche werden in einem aktuellen Artikel der Zeitung "Die Zeit" beschrieben. Sie können hier auf den Artikel zugreifen.

 

Fachveranstaltung am 15. August 2013: Vom integralen Takt zum Ausbau der Infrastruktur

12.09.2013 

Am 15. August 2013 fand in Berlin die Fachveranstaltung der Initiative Deutschland-Takt statt. Das Land Brandenburg, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und die IHK Berlin beteiligten sich an der Veranstaltung, die mit rund 200 Teilnehmern aus ganz Deutschland sehr gut besucht war. Die Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Medien und Verkehrsunternehmen diskutierten angeregt über neue Fahrplankonzepte.

Beispielhaft stand das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8) und seine Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nach Abschluss der Baumaßnahmen im Mittelpunkt der Beiträge. Es wurde deutlich, dass Infrastrukturmaßnahmen zukünftig nur auf langfristig angestrebten Fahrplänen basieren sollten, um so Verschlechterungen von Fahrzeiten und Anschlussverlusten im ÖPNV vorzubeugen.

Es referierten Jörg Vogelsänger (Verkehrsminister Brandenburg), Bernd Arm (VBB), Stephan Loge (Landrat Dahme-Spreewald), Jörg Bruchertseifer (Bundesvorsitzender Fahrgastverband Pro Bahn), Andreas Schulz (BEG) und Dr. Michael Beck (DB Netz AG). Moderiert wurde die Veranstaltung von Hans Leister (VBB). In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Argumente der Redner im regen Austausch mit dem Publikum vertieft.

Sie finden eine Dokumentation der Veranstaltung unter diesem Link.

Der Eisenbahn-Kurier hat in seiner Ausgabe 10/2013 über die Veranstaltung berichtet - Sie können den Artikel hier herunterladen.

Die Präsentationen der Referenten stehen hier zum Download bereit:

 

Breite politische Unterstützung für das Konzept Deutschland-Takt - schnelles Handeln notwendig

6.6.2013

Das Ergebnis einer Befragung der Bundestagsfraktionen durch die Initiative Deutschland-Takt macht deutlich: die Parteien im Bundestag unterstützen das Projekt für einen Integralen Taktfahrplan in ganz Deutschland. Die Initiative Deutschland-Takt fordert jetzt schnelles Handeln.

Wie schon die Verkehrsministerkonferenz am 10./11. Mai 2013 gefordert hat, muss das BMVBS umgehend die Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt in Auftrag geben. Nur wenn bereits Anfang 2014 erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorliegen, können sie im kommenden Bundesverkehrswegeplan 2015 als Grundlage für die Bewertung von Schienenprojekten dienen.

Die gesamte Mitteilung ist hier abrufbar.

 

Österreichische Bundesregierung: Taktfahrplan als elementarer Bestandteil einer neuen Verkehrspolitik

20.12.2012

Die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) hat am 14.12.2012 einen Gesamtverkehrsplan für die Republik Österreich vorgestellt.

Das klare Ziel: Aufbau eines attraktiven ÖPNV mit einem landesweiten Taktfahrplan für alle Verkehrsmittel und Ausbau des Schienennetzes für den Taktfahrplan und für deutlich mehr Kapazität für den Schienengüterverkehr. Die Zahl der Zugfahrten im österreichischen Bahnnetz pro Tag soll von 7000 auf 9000 gesteigert werden.

Mit dem deutlich verbesserten öffentlichen Verkehr soll eine Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emission erreicht werden. Vor der Erstellung des Gesamtverkehrsplans waren die Bürger befragt worden. Klares Ergebnis: 90% der Gesamtbevölkerung und auch 87% der Auto-Nutzer/innen waren für die Einrichtung eines landesweiten Taktfahrplans als Kern eines attraktiven öffentlichen Verkehrs!

Hier ist der Download für Seite 58 des Gesamtverkehrsplans mit den geplanten Taktknoten.

Der Gesamtverkehrsplan ist hier abrufbar.

 

Neues Grundlagenpapier der Initiative Deutschland-Takt erschienen

8. November 2012

Sie finden unter unten stehendem Link das neue Papier der Initiative Deutschland-Takt, in dem die Grundlagen und entscheidenden Argumente für das Konzept erläutert werden.


 
Was wir wollen

Mehr Verkehr auf der Schiene – daran arbeitet die bundesdeutsche Verkehrspolitik seit der Bahnreform. Und das durchaus mit Erfolg: Im Güterverkehr gewinnt die Schiene seit einigen Jahren kontinuierlich Marktanteile zurück und noch nie sind in Deutschland so viele Menschen mit der Eisenbahn gefahren wie heute: Über 2,5 Milliarden Fahrgäste haben 2011 den Zug benutzt – gut 65 Prozent mehr als vor der Bahnreform.

Aber ist mit diesen ersten Erfolgen das Potenzial des Schienenverkehrs in Deutschland schon ausgeschöpft? Wir, die Initiative Deutschland-Takt, meinen nein! Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat deutlich gezeigt: Die Menschen fahren häufiger mit dem Zug – wenn das Angebot stimmt. Die Politik muss jetzt die Weichen dafür stellen. Und zwar mit einer weit vorausschauenden Infrastrukturpolitik, die die netzweite Fahrplanoptimierung in den Mittelpunkt stellt und nicht Punkt zu Punkt-Bauvorhaben isoliert betrachtet. Der Schlüssel dazu heißt Deutschland-Takt.

Deutschland-Takt – eine Agenda für die Bahn von morgen

Doppelt so viele Fahrgäste in zehn Jahren durch ein bundesweit vertaktetes und verknüpftes Angebot, mehr Effizienz bei Infrastrukturinvestitionen durch gezielten Netzausbau: Mit dem Deutschland-Takt kann ein neues Kapitel in der Bahnpolitik aufgeschlagen werden, in dem die Bahn eine bedeutendere Rolle als attraktives und besonders energieeffizientes Verkehrsmittel der Zukunft spielt.

Sie können hier das ausführliche Zielepapier der Initiative deutschland-Takt herunterladen! 

 
deutschaland-takt.de