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Amerika Woche: Verkehrsexperten wollen bessere Verzahnung von Nah- und Fernverkehr |
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Eine Initiative von Schienenverkehrsfachleuten hat eine bessere Verzahnung von Nah- und Fernverkehr in Deutschland angeregt. Ein vom Auftraggeber Bund vorgegebener Taktfahrplan, bei dem die Züge nach einem bestimmten System immer zur gleichen Zeit fahren und bessere Anschlüsse an den Knotenpunkten bestehen, würde mehr Fahrgäste auf die Schiene bringen, teilte die neu gegründete Initiative Deutschland-Takt am Montag in Berlin mit. Mit weniger Zügen könnten mehr Verbindungen geschaffen und Wartezeiten minimiert werden. Mit der Festlegung auf ein langfristiges Fahrplankonzept könnte zudem der Ausbau der Infrastruktur gezielter und wirtschaftlich sinnvoller erfolgen.
Vorbild sei die Schweiz, wo vor mehr als 20 Jahren Ziele gesetzt wurden, wie mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden kann. Durch den seit 2005 komplett umgesetzten integralen Taktfahrplan würden in der Alpenrepublik die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich mehr genutzt, betonte Bernhard Wewers, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs. In Deutschland werde nach Taktfahrplan bereits im Nahverkehr in einigen Bundesländern gefahren, so wie in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Auch hier habe dies zu Fahrgastzuwächsen geführt. Diese Fahrpläne müssten allerdings an den Ländergrenzen noch vernetzt werden.
Nach Angaben der Verkehrsexperten wurden in der Schweiz allein im Jahr 2006 je Einwohner 2009 Kilometer mit der Bahn zurückgelegt, in Deutschland waren es im gleichen Zeitraum nur 907 Kilometer. Der Initiative Deutschland-Takt gehören auch Vertreter von Fahrgastverband Pro Bahn, des Verkehrsclubs Deutschland sowie Geschäftsführer von Eisenbahnverkehrsunternehmen an.
13:32 07-04-2008
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Lausitzer Rundschau: Nah- und Fernverkehr sollen besser verzahnt werden |
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Berlin. Schienenverkehrsfachleute haben eine bundesweit bessere Verzahnung des Nah- und Fernverkehrs angeregt. Die gestern in Berlin zu diesem Zweck gestartete Initiative Deutschland-Takt will sich für ein Fahrplansystem stark machen, nachdem Züge immer zur gleichen Zeit fahren.
Dadurch würden mit weniger Zügen mehr Verbindungen und bessere Anschlüsse bei geringeren Wartezeiten für die Reisenden möglich, argumentieren die Gründungsmitglieder. Zur Initiative gehören unter anderem die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonenverkehr (BAG) sowie die Verbände Pro-Bahn und Mofair an. Die Deutsche Bahn ist noch nicht dabei.
BAG-Präsident Bernhard Wewers erklärte, mit der Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzeptes könne auch der Ausbau der Infrastruktur gezielter und effizienter erfolgen. Vorbild sei die Schweiz, wo durch den integralen Taktfahrplan die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich mehr genutzt würden, betonte Wewers. In Deutschland werde nach Taktfahrplan bereits im Nahverkehr in einigen Bundesländern gefahren, so in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Auch hier habe dies zu Fahrgastzuwächsen geführt. Diese Fahrpläne müssten allerdings an den Ländergrenzen noch vernetzt werden.
(Eig. Ber./mü/dpa)
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